Fliegen können zu einer echten Plage für Nutztiere werden. Sie verunreinigen ihr Futter und übertragen zahlreiche Krankheitserreger wie Staphylokokken, coliforme Keime, Hefen, Viren und Wurmeier.
Obwohl die Schwerpunkte im Winter bei der Erledigung der alltäglichen Arbeiten, wie Füttern und Melken liegen, sollte auch an bevorstehende extreme Wetterbedingungen gedacht werden.
Jeder von Ihnen verfolgt seine eigenen Zielsetzungen auf dem heimischen Betrieb. Diese sind genauso unterschiedlich wie die Ursachen an denen gearbeitet werden muss, um die Ziele möglichst schnell zu erreichen.
Eine höhere Leistung durch gesündere Tiere senkt die Fixkosten. Eine Verlängerung der Nutzungsdauer, infolge stabiler Gesundheit, senkt die variablen Kosten. Generell sind Krankheitskosten in der Milchviehhaltung schwer zu erfassen.
Als Einsatzleistung zählt die Milchleistung der ersten 40 Laktationstage. Sie entscheidet häufig über den Verbleib in der Herde und ist Indiz für die Laktations- und Lebensleistung.
Ein wichtiges Hilfsmittel für jeden Betriebsleiter zur Beurteilung seiner Herde sind die Leistungsdaten der Milchviehherde, die monatlich von der Milchleistungsprüfung bereitgestellt werden.
Die Persistenz ist ein Maß für den Verlauf der Laktationskurve. Sie sagt aus, wie schnell die Tagesmilchmenge während der Laktation zurückgeht. Die höchste Leistung wird von Kühen 50 bis 60 Tage nach dem Kalben erreicht.
Kälberverluste in Deutschland liegen bei ungefähr 15%. Zwei Drittel davon werden durch Durchfallerkrankungen verursacht. Neben Erkrankungen des Verdauungstrakts sind es auch Atemwegsinfekte, die den Start in ein erfolgreiches Kuhleben erschweren können.